[Archiv Gottesdienstordnung]

Gottesdienstordnung 28-29   06.07.2008 - 20.07.2008

Sonntag 06. Juli 10.00 Pfarrgottesdienst zum Ehe-TÜV 2008 mit "Lord of the Dance"
14. Sonntag im Jahreskreis anschließend Junge-Familie-Fest im Innenhof

ab

14.00 Kolping-Sommerfest im Innenhof
Pfarrfest in St. Kilian

Montag 07. Juli 09.00 Gymnastik für Jung und Alt
18.30 Gebetskreis

Dienstag 08. Juli 09.00 Messfeier
09.30 Frauentreff im Haus der Begegnung
18.30 Gebetskreis

Mittwoch 09. Juli 09.00 Messfeier
18.30 Gebetskreis
19.00 Friedensgebet (Dreieinigkeitskirche)

Donnerstag 10. Juli 09.00 Messfeier
18.30 Gebetskreis
19.30 Taufgespräch für Eltern und Paten

Freitag 11. Juli 18.30 Gebetskreis

Samstag 12. Juli Segnungsgottesdienst
15.30 Taufe Jonas May | Josehina May | Antonia Melzer
18.30 Vorabendgottesdienst

Sonntag 13. Juli 10.00 Pfarrgottesdienst mit Taufe von Jacy Hohmann
musikalisch gestaltet vom Chor "Klare Stimme" aus Minsk
15. Sonntag im Jahreskreis anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen

Montag 14. Juli 09.00 Gymnastik für Jung und Alt
18.30 Gebetskreis

Dienstag 15. Juli 09.00 Messfeier
09.30 Frauentreff im Haus der Begegnung
18.30 Gebetskreis
19.15 Messfeier in der Kolpinghaus-Kapelle

Mittwoch 16. Juli 09.00 Messfeier
18.30 Gebetskreis
19.00 Friedensgebet (Dreieinigkeitskirche)

Donnerstag 17. Juli 09.00 Messfeier
18.30 Gebetskreis

Freitag 18. Juli 18.30 Gebetskreis

Samstag 19. Juli 10.30 Trauung Stefan Günther - Jessica Zahnter
14.00 Trauung Jens Schneider - Melanie Flöckinger
18.30 Vorabendgottesdienst

Sonntag 20. Juli 10.00 Pfarrgottesdienst
16. Sonntag im Jahreskreis anschließend Krankenkommunion und Frühschoppen
Pfarrfest in Christkönig

Aus der Michaelswerkstatt
Im Telegrammstil: Vereinsgründung offene Gemeinde St. Michael am 23.7. - Gemeindeleiterin Monika Schmid aus 8307 Effretikon (CH) für den 1001-Christenpreis 2009 einstimmig vorgeschlagen - Sozialteam wird am 1.1.09 zehn Jahre alt - Eine Reihe spiritueller Angebote für Sommer und Herbst - Offene Kirchennacht: „Zeitreise mit Paulus" zum Beginn der Adventszeit als Stadtkirchenprojekt - Sommerfest war ein Erfolg - Kirchenfinanzen sind in Ordnung - Brotsonntag zum Erntedank mit „unserem Lebensbrot" - Neuregelung des Schaustellergottesdienstes 09 - Die Biografin von Hilde Domin kommt - „Sterben in Schweinfurt" mit Chefarzt Johannes Mühler. Einzelheiten in den nächsten Ausgaben von Mach Mit.
  Beziehungs-Weise
Bei schönem Wetter singen und erzählen Stefan und Roland bei einem Glas Wein unter freiem Himmel über zwischenmenschliche Beziehungen und über Gott und die Welt. „Beziehungs-Weise" findet statt am Donnerstag, 17.7.2008 um 19.30 auf dem Volkersberg / Bad Brückenau. Bei ungünstigem Wetter im Saal.

Radler-Tagesauflug
Am Mittwoch, 9 Juli, fährt unsere Radlertruppe zum Wittelsbacher Turm. Abfahrt bereits um 11 Uhr ab Parkplatz.

Neues Heiratsrecht ab 01.01.2009
Partner müssen sich künftig nicht mehr vor der kirchlichen Trauung standesamtlich trauen lassen, wie das seit 150 Jahren zwingend vorgeschrieben war. Aber Vorsicht: Der Regensburger Prof. für Familienrecht Dieter Schwab weist auf die schwerwiegende Folgen hin: „Ein Paar, das sich kirchlich, aber nicht standesamtlich trauen lässt, befindet sich in einer Ehe, die jedoch vom staatlichen Recht als nichteheliche Gemeinschaft angesehen wird - mit allen Konsequenzen." Und die sind: Kein Unterhalt, kein Erbrecht, kein Steuerfreibetrag, keine Schutzvorschriften für den Schwächeren beim Scheitern der Ehe, auch kein Zugewinnausgleich; kein Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht, keine Rechte bei der Totensorge oder bei der Organtransplantation. - Das Ganze ist also kaum ein Schritt in Richtung „gegenseitige Anerkennung", sondern höchstens etwas für Verwitwete, die ihre Rente nicht verlieren wollen.
  Jakobuspilgern
Zwei Termine sind vorgesehen: Fußpilgern am Jakobustag, 25.7., ab 9 Uhr von Schweinfurt bis Binsbach. Dort Abendgottesdienst um 18.30 Uhr, Abendessen und Rückfahrt. In diesem Jahr also nur ein (!) Tag. - Radpilgern am Mittwoch, 3. September, ebenfalls 9 Uhr. Rückfahrt am Abend ab Würzburg mit dem Zug.

Nur einen 5er
kostet die kompakte Biografie des hl. Paulus; ein handlicher Wegbegleiter durch das Paulusjahr: Daten, Ereignisse, Orte und Fakten aus dem Leben des Völkerapostels werden in diesem Buch leicht verständlich auf den Punkt gebracht. Bei uns im Büro.

Taufgespräch
Zum letzten Taufgespräch vor den Sommerferien werden Eltern und Paten für Donnerstag, 10. Juli, 19.30 Uhr eingeladen.
  Wir gratulieren
Frau Dorothe Niklas, FlorianGeyer-Straße 34, am 19.7. zum 80. Geburtstag • Frau Rosa Geyer, Haydnstraße 8, am 20.7. zum 70. Geburtstag.
     
     
     


Kath. Pfarramt St. Michael · Florian-Geyer-Straße 11 · D-97421 Schweinfurt
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Neu in St. Michael:
Die Anschluss-Stelle

Symbol von Verbindlichkeit und Freiheit

Wir haben lange überlegt, wie wir das neue Symbol nennen sollen, das im Innenhof (aus Anlass des 30. Ehe-TÜVs) entstanden ist. „Schließanlage", „Verschluss-Sache" und „Schließfach" wurde wie manches andere verworfen. Der Geistesblitz kam von Stefan: „Anschluss-Stelle". An diesem kunstvollen Werk von Rosi & Robert (im Bild) werden künftig die Hängeschlösser angebracht, die unsere frisch getrauten Paare mit Vornamen und Datum als Zeichen hinterlassen. Rückwirkend schließen sich alle an, die am „Jubiläums-TÜV" teilnehmen. Einen Schlüssel bekommt der Traupriester, einen behält das Paar. Symbol von Verbindlichkeit und Freiheit.

Trotz aller Probleme: Dauerhaftigkeit, Treue, Verbindlichkeit sind Erwartungen, Hoffnungen und keine kirchlichen Ladenhüter. Auch Christen scheitern mit diesen Erwartungen. Aber nicht nur deswegen müssen wir unterscheiden zwischen der Unauflöslichkeit der Ehe und der verständnisvollen seelsorgerlichen Begleitung von Partnern, die gescheitert sind. Nicht einmal das gestrenge Konzil von Trient, auf das die Kirche sich heute beruft, erklärte, dass die Ehe kraft göttlichen Rechts unauflöslich sei. Damit gibt es mehr kirchlichen Spielraum, als behauptet wird. Schon Jesus versteht seine „Eheworte" keinesfalls als Gesetze.

Doch zurück zur „Anschluss-Stelle St. Michael". Jede Liebe will Dauer. Das ist keine Glaubenswahrheit, sondern eine Erfahrung. Doch mit den vier Worten wird ein Ideal beschrieben, das von der Realität oft weit entfernt ist. Die Kirche hat die Aufgabe mit Ideal und Realität gleichermaßen verantwortungsvoll umzugehen. Wie auch immer: Das Ideal bleibt wichtig. Für dieses Ideal gibt es in unserer Gemeinde dieses Symbol an der letzten Betonsäule am Eingang zur Kirche. Das Hängeschloss an der „Anschluss-Stelle" zeigt das Ideal; der Schlüssel in der Hand des Paares wie des Seelsorgers weist auf die gegenseitige Verantwortung. Es gilt Tag für Tag in die Liebe zu investieren.

Denn in einer Ehe sind, wie in jeder Partnerschaft, nicht nur Liebe oder sexuelle Attraktivität gefragt, obwohl das schon sehr wichtig ist. Es braucht zum gemeinsamen Leben mehr, nämlich Verlässlichkeit und Treue, Ehrlichkeit und Versöhnungsbereitschaft, Trag- und Leidensfähigkeit, gegenseitige Solidarität. Die Energie dafür lässt sich auch aus der „Anschluss-Stelle" St. Michael holen - im Sonntagsgottesdienst, im Gespräch, in gemeinsamen Unternehmungen, in der gegenseitigen positiven Kritik, durch Versöhnungsfeiern und spirituelle Tage. Denn es gilt nicht, im Blick auf Gesetze Verbote auszusprechen, sondern Chancen zu zeigen, Mut zu machen, das Beste aus Enttäuschungen zu machen. Eine Chance ist keine Garantie, schließt aber die Möglichkeit eines gesegneten Neubeginns ein. Hier hat die Kirche noch einen großen Nachholbedarf: Selbst wenn Menschen untreu werden, muss diesen Kirche diesen Menschen treu bleiben. Sie hat mit dieser Einstellung Jesus an ihrer Seite.  (rb)