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Kirche
Die Sankt Michaelskirche wurde
nach den liturgischen Beschlüssen des 2. Vatikanischen Konzils in der Mitte der 60er
Jahre von Dombaumeister Schädel (Würzburg) geplant und 1967
vollendet.

Was von außen wie eine etwas zu hoch geratene
Fertigungshalle aussieht, zeigt sich im Innern als ein lichtdurchflutetes Gotteshaus.
Nicht nur die modernen Glasfenster (von Schaffrath, Düsseldorf) ziehen die Besucher an,
vor allem der einzige Pop-Art-Kreuzweg der Welt (Prof. Walter Gaudnek, Orlando/USA) ist
es, der die Menschen aus der ganzen Republik anzieht.
Die Kirche mit ihren 600 Sitzen ist sonntags bis auf den
letzten Platz besetzt. Der Altar wurde fast in die Mitte des Raumes gestellt, die
Gläubigen versammeln sich im großen Dreiviertelkreis herum und bilden schon optisch eine
große Gemeinschaft. Alle Steinarbeiten (Max Walter, Vasbühl), neben dem Altar der
Priestersitz, der Ambo und der Taufstein, wurden aus fränkischem Muschelkalk, auf dem ein
besonders guter Wein gedeiht, gefertigt.
Besonders bemerkenswert sind in der Kirche weiterhin: Ein
Altarkreuz von 1780 aus Verona, eine Muttergottes mit Kind um 1500, und die lkonostase,
eine Bilderwand mit 12 lkonen aus der ökumenischen Malschule in Espoo/Finnland. Das
"Kreuz der Arbeitslosigkeit" zeigt monatlich neu die aktuellen Zahlen der
Arbeitslosen und erinnert an das Schicksal der Ausgegrenzten und ihrer Familien.
Die Orgel, ein Werk der bekannten Orgelbauerfamilie Klais
in Bonn, begleitet die Gottesdienste und steht für Konzerte zur Verfügung.
Ab Oktober 1997 gibt es in der St. Michaelskirche den
"runden Tisch des Wortes Gottes". Dort wird die Bibel in all den Sprachen (es
sind immerhin 28) aufliegen, die in Schweinfurt gesprochen werden.
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| Der Altarraum |
Das Altarkreuz von 1780 aus
Verona |
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| Die Orgel, aus der bekannten
Werkstätte Klais (Bonn) |
Das Arbeitslosenkreuz |
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| Muttergottes mit Kind (um 1500) |
OP-ART-Kreuzweg von Prof.
Gaudnek (Orlando, USA) |
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