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Woche

Donnerstag, 28. August 2008

Ja-Sager gibt es genug

Kyrieruf aus unserem Liturgieletter für den kommenden Sonntag


• Ja-Sager gibt es schon genug. – Gib uns den Mut, nicht zu allem Ja und Amen zu sagen. –
• Kopfnicker gibt es schon genug. – Hilf uns, Widerstand zu leisten, wo wir gefragt sind.
• Achselzucker gibt es schon genug. – Lass uns nicht in Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit sitzen:

Unser wöchentlich, meist donnerstags erscheinender Liturgieletter kann über den nebenstehenden 3. Reiter (von oben) bestellt werden.


redaktion@ 05:27 Uhr

Mittwoch, 27. August 2008

Unerhört ungehört

Von keinem amtierenden deutschen Bischof wurde je gehört, dass er Frauen und Männer, die in Familienkreisen tätig sind und junge Eltern auf die Taufe eines Kindes vorbereiten, auch gebeten hätte, zu taufen.

Nie wurde von einem Bischof erklärt, woher die überlasteten Priester sich die Zeit zum Beichthören nehmen sollten, wenn alle Katholiken die ständigen Aufrufe für eine häufigere Beichte befolgen würden.

Es wurde auch nie von den Bischöfen laut darüber nachgedacht, wenigstens den Diakonen oder Seelsorgerinnen im Krankenhaus die Erlaubnis zur Erteilung der Krankensalbung zu erteilen, damit Menschen am Ende ihres Lebens nicht ohne den Trost des Sakramentes bleiben müssen.

Christen, die in der Sterbebegleitung aktiv sind, zum Beispiel in Palliativstationen, werden nicht ermutigt, die Abschiedfeiern auf dem Friedhof zu gestalten, geschweige denn Auferstehungsgottesdienste zum Gedenken an einen Verstorbenen zu feiern.

Noch immer bleiben Firmungen dem Bischof oder einem kleinen Kreis von Beauftragten vorbehalten, obwohl sie keinerlei Beziehungen zu den jungen Menschen haben und unterhalten können. Viel besser wäre es, sie durch den Seelsorger vor Ort in der Gemeinde zu verankern.

Da ist es kein Wunder, dass von den Bischöfen keinesfalls über eucharistiefähige Gemeindeleiterinnen und Gemeindeleiter nachgedacht wird. Nur so könnte der katastrophale Priestermangel des kommenden Jahrzehnts ausgeglichen und das Ausbluten der Gemeinden verhindert werden.

Ein bedenkliche Antwort auf diese Feststellungen, die durch manches Unerhörtes und Ungehörtes erweitert werden könnten, gibt ein Bischof im Ruhestand: „Immer weniger Bischöfe kommen aus der Erfahrung der kleinen, alltäglichen Seelsorge …“ und immer mehr tendieren „zum Statthalter statt zum Hirten.“

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redaktion@ 05:21 Uhr

Montag, 25. August 2008

Radpilgern auf dem Jakobusweg

Am Mittwoch, 3. September, 09.00 Uhr, starten im Innenhof unserer Gemeinde die Radpilger auf dem Unterfränkischen Jakobusweg nach Würzburg.
Unterwegs acht spirituelle Stationen.
Kleine Rast in Stettbach.
Gemeinsames Mittagessen in Gadheim. Schlussgottesdienst im Kloster Oberzell.
Rückfahrt in Fünfergruppen mit dem Bayernticket.

Der „Pilgerbutton“ kann zum Preis von 2,- € erworben werden. Das ist zugleich ein Beitrag zum Erhalt der Wegkennzeichnung Schweinfurt – Würzburg.


redaktion@ 08:07 Uhr

Sonntag, 24. August 2008

Mit dem Segen durch die Woche

Zum 21. Sonntag


• Miteinander um deinen Segen bitten wir, als Mann und Frau, dich unseren Gott, Quelle der Versöhnung.
• Miteinander um deinen Segen bitten wir, als Starke oder als Schwache, dich Christus, Löser der Konflikte.
• Miteinander um deinen Segen bitten wir, als Aufrechtstehende oder als Niedergebückte, dich guter Geist, Beginn eines neuen Lebens.
• Miteinander um deinen Segen bitten wir, um Menschen dein Reich schmackhaft zu machen, dreieiniger Gott, hier mitten unter uns.

Das Segensbuch mit mehr als 365 guten Worten und Wünschen gibt es bei uns für 12,90 € portofrei.


redaktion@ 05:47 Uhr

Samstag, 23. August 2008

Unser Pfarrer im Radio

Ab Mittwoch, 27. August, gibt es jeden 2. Tag auf Bayern 1 und 3 um 21.58 Uhr wieder fünf Sendungen in der Reihe der Nachtgedanken „Auf ein Wort“. Unser Pfarrer macht sich unter anderem Gedanken über Begegnungen mit einem Bischof, einer Marktfrau, einem psychisch Kranken oder einem Obdachlosen: „Aus jeder Begegnung muss man anders herauskommen wie man hineingegangen ist; sonst wäre es keine gewesen.“

redaktion@ 07:43 Uhr

Donnerstag, 21. August 2008

Aus unserem Liturgieletter zum kommenden Sonntag

Wovor die „Kirche“ Angst hat

Das Verhältnis zwischen Mann und Frau in der Kirche bleibt – trotz aller gegenteiliger Beteuerungen – unbefriedigend. Das Problem der Traditionalisten, die am Ruder der Kirche stehen, ist es, dass sie ihre Traditionen nicht kennen. Es ist nämlich unbestritten, dass Frauen in der Kirche zumindest den Dienst und das Amt der Diakonin ausüben konnten. Mit diesem ersten Schritt wäre viel erreicht; aber vor diesem Schritt und den Konsequenzen haben die „alten Männer“ der Kirche Angst ...

Unser Liturgieletter, der heute wieder versandt wird, kann über den nebenstehenden 3. Reiter (von oben) bestellt werden.


redaktion@ 05:45 Uhr

Mittwoch, 20. August 2008

Fragwürdige Überheblichkeit

Wenn ein deutscher Bischof in der Predigt sagt: „Nur Jesus Christus gibt dem Leben Sinn“, erntete er vielleicht vor zwei Generationen noch gläubigen Beifall. Heute lächeln viele über solche breitschultrige Überheblichkeit, vor allem wenn sie in einem Pomp daherkommt, für den Jesus keinerlei Verständnis gehabt hätte.

Es geht nicht an, den christlichen Glauben als eine Waffe zu missbrauchen. Das aber geschieht, wenn etwa Menschen, die nicht glauben können, der Lebenssinn abgesprochen wird. Ich kenne genug Menschen außerhalb der Kirche, die den Sinn ihres Lebens gefunden haben und selbstbewusst ihren Weg gehen.

Gleichgeschaltet waren selbst die 200 000 jungen Leute in Sydney beim Weltjugendtag nicht. Dazu ist die Welt und sind die Menschen viel zu bunt. Es ist in Australien keinesfalls eine „Generation Benedikt“ entstanden, wie manche Kommentatoren im Überschwang meinten. Selbst wenn, sie wäre eine bescheidene Minderheit gegenüber jener Love-Parade, die aus einem engen Umfeld heraus in Nordrhein-Westfalen fast zur gleichen Zeit über 1,6 Millionen junge Leute versammelte.

Vielleicht treffen sich ja der Papst, der in Sydney gesagt hat, dass nur „die Liebe dem Leben Sinn geben“ könne, und die jungen Leute, die in Dortmund auf dem „Highway to love“, auf der Autobahn zur Liebe unterwegs waren, einmal. Wenn sie es denn ernst meinen, wären sie gar nicht weit voneinander entfernt.

Der Glaube ist ein Geschenk. Den Satz verstehen und leben viele junge Menschen. Doch wer meint, sie würden damit zugleich das umfangreiche Paket von kirchlichen Lehren und moralischen Vorschriften übernehmen, täuscht sich. Mehr Bescheidenheit bleibt angesagt.

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redaktion@ 05:37 Uhr

Dienstag, 19. August 2008

Von Auferstehung bis Zölibat

Neuer Predigt-Band von Roland Breitenbach

SCHWEINFURT · Nach den Erfolgen der ersten drei Predigtbände mit jeweils mehreren Auflagen bringt der Herderverlag Freiburg in diesen Tagen ein weiteres Buch von Pfarrer Roland Breitenbach heraus: „Sechs-Minuten-Predigten von A bis Z“, heißt es.

Die 33 thematischen Ansprachen „von Auferstehung bis Zölibat“, so eine Mitteilung Breitenbachs, sind aus dem Leben und dem Miteinander einer Gemeinde entstanden, nicht etwa am Computer für ein Buch ausgedacht. Sie sind als praxisnahe Anregungen zu verstehen, die von anderen Predigern im Blick auf die eigene Gottesdienstgemeinde neu bedacht und formuliert werden sollen. Denn, so zitiert der Autor in seiner Einleitung den Schweizer Kapuziner Walter Ludin: „Eine gute Predigt muss aus der Sammlung kommen. Viele kommen aus Sammlungen.“

Breitenbach nimmt in seinen wöchentlichen Ansprachen kein Blatt vor den Mund. „Die Christen haben einen Anspruch auf Ehrlichkeit“, sagt er, „schließlich feiern hierzulande jeden Sonntag noch weit mehr Menschen einen Gottesdienst mit, als es Zuschauer bei allen Fußballspielen am Wochenende zusammen gibt.“

Katholische Gottesdienste würden heutzutage nicht nur nach liturgischer Feierlichkeit, sondern nach der Qualität der Predigt beurteilt. Das bedeute, dass der Seelsorger und Prediger, vielfach durch die Betreuung mehrerer Gemeinden belastet, offen bleiben müsse für die Anliegen, Fragen und Glaubensnöte seiner Zuhörer. Predigtsammlungen der vorliegenden Art könnten zu dieser Offenheit helfen, wenn die Bereitschaft bestehe, auf Neues und Ungewohntes zu hören. „Das Wort Gottes will in jeder Generation neu ausgelegt werden. Ein bloßes Festhalten an traditionellen, oftmals überholten Ansichten und Sätzen erzeugt Langeweile, Unverständnis und Widerstand“, schreibt Breitenbach.

Inzwischen greifen nicht nur für den Gottesdienst Verantwortliche zu Predigtbüchern, weiß Breitenbach. Viele Christen haben das Bedürfnis nach Texten, die ihre Lebenswirklichkeit treffen und deuten. „Nichts ist für die Verkündigung des Reiches Gottes tödlicher als die Diskrepanz zwischen Lehre und Leben; nichts gefährlicher als eine belehrende Überheblichkeit, die die Geistbegabung der Christen unterdrückt; nichts unverständlicher als die überlieferte Bitte eines Pfarrers an seine Haushälterin: ,Für den Sonntag ein frisches Hemd aufs Bett und die Predigt vom Vorjahr'.“

Roland Breitenbach: „Sechs-Minuten-Predigten von A bis Z“. Verlag Herder, 16.95 Euro, mit CD.

© (ann)
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

Das Predigtbuch gibt es auch über unser Büro!


redaktion@ 09:20 Uhr

Montag, 18. August 2008

„Ein Weg zu Gott führt über die Berge“

Abordnung von St. Michael im Walsertal

Schweinfurt · Alljährlich feiert eine stattliche Abordnung der Gemeinde St. Michael auf der Türtschalpe im Großen Walsertal in fast 1700 Meter Höhe mit den Älplern und der Dorfgemeinschaft von Fontanella Berggottesdienst. In diesem Jahr, so eine Mitteilung der Kirchengemeinde, hatte Pfarrer Roland Breitenbach die Feier unter das Wort des ehemaligen Innsbrucker Bischofs Reinhold Stecher gestellt: „Viele Wege führen zu Gott. Einer führt über die Berge.“

Wegen der schlechten Witterung konnte der Gottesdienst nicht am „schönsten Alpkreuz in den Bergen“ gefeiert, sondern musste in den großen Stall verlegt werden. Dennoch waren von allen Seiten über 150 Walser gekommen und folgten dichtgedrängt dem Gottesdienst. „Schließlich ist Jesus in einem Stall geboren worden“, meinte Breitenbach, „er fühlt sich hier unter uns wohl.“ Nur durch eine Bretterwand getrennt, war in den Morgenstunden des Festtags ein Kälbchen geboren worden; für die zahlreichen Kinder war das Neugeborene zum Anfassen samt der sichtlich zufriedenen Mutterkuh die Attraktion.

Passend zum Leitwort des Gottesdienstes, den ein kleiner Chor von Einheimischen musikalisch gestaltete, wurde gemeinsam ein Bergpsalm gesprochen, der in vielen Bildern die Erfahrungen der Älpler ins Gebet fasste: „Wir spüren die Nähe Gottes in der Höhe: Ihr Felsen und Formationen, Ihr Klettersteige und Steilabbrüche, Latschenkiefer und Bergahorn preiset den Herrn.“

Es war dann wie ein kleines Wunder, dass die Sonne zu dem sich anschließenden gemeinsamen Essen die Nebelschwaden durchdrungen hatte. Dann zeigte sich am nahen Türtschhorn ein Rudel Gämsen, und ein Adlerpaar zog gelassen seine Kreise über den bis in den Abend hinein feiernden Älplern und ihren Gästen vom Main.

© (ann)
© Foto: STM
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt


redaktion@ 10:17 Uhr

Sonntag, 17. August 2008

Mit dem Segen durch die Woche

Zum 20. Sonntag


• Gott sei euch wie der rote Faden durch die Wege und Verwirrungen des Lebens.
• Gott sei euch das sichere Gespür für gute Begegnungen und Freundschaften.
• Gott sei euch Rat und Hilfe für die richtigen Entscheidungen.
• Gott sei euch Trost und Zuversicht für die Rückkehr des Lachens.
• Gott sei euch ein guter Freund, eine gute Freundin, damit euch nicht wie verlassen und verloren vorkommen müsst.


redaktion@ 05:11 Uhr